Tennis – TC Roth: Berichte

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Spieltag 1.5.2013


Saisonstart: Damen überzeugen

Zum Auftakt der Tennissaison am 1. Mai waren fünf Rother Teams im Einsatz. Die beiden angesetzten Damenmannschaften durften sich direkt über den ersten Sieg freuen, während die drei Herren-Teams leer ausgingen.

Im letzten Jahr schafften die Damen 30 des TC Roth geradezu sensationell den Klassenerhalt und nun ging es zum Auftakt direkt zum einzigen Aufsteiger TV Fürth 1860. Da es für beide Mannschaften nur darum gehen kann die Liga zu halten, kann diese Partie noch enorm wichtig werden. Umso erfreulicher aus Rother Sicht, dass man sich mit 5:4 durchsetzen konnte. Die gute Frühform der Rotherinnen zeigte sich bereits in der ersten Einzelrunde, als Sonja Steinhäuser glatt und Angela Bedau mit guten Nerven zwei Punkte einfuhren. Viel hätte nicht gefehlt und man hätte eine beruhigende 3:0-Führung im Rücken gehabt, doch Anja Ratschmeier verpasste den dritten Punkt ausgesprochen knapp. In der zweiten Einzelrunde konnte nur Tanja Ranacher dem Rother Konto einen weiteren Zähler hinzufügen, weshalb die Situation vor den Doppeln völlig offen war (3:3). Dort bewiesen die Rotherinnen bei der Aufstellung taktisches Geschick und holten sich die nötigen beiden Punkte. Bachmann und Steinhäuser erledigten ihre Aufgabe souverän, während für das Zweierdoppel Hammerl/Ratschmeier in einem Krimi der Match-Tiebreak herhalten musste, bei dem Roth wie schon im Einzel von Angela Bedau die Nase vorn hatte. Durch diesen Sieg ist der Klassenerhalt zwar noch längst nicht perfekt, aber immerhin ist ein erster wichtiger Schritt getan.
Es spielten: Bachmann 1:6, 5:7, Steinhäuser 6:0, 6:1, Hammerl 1:6, 2:6, Ratschmeier 6:7, 3:6, Ranacher 6:1, 6:2, Bedau 6:1, 4:6, 10:7; Bachmann/Steinhäuser 6:1, 7:6, Hammerl/Ratschmeier 7:5, 4:6, 10:6, Ranacher/Bedau 1:6, 2:6.

Für den zweiten Rother Erfolg des Tages sorgte die junge Damenmannschaft. Als Aufsteiger der Kreisklasse 1 waren die Rotherinnen gegen TV Thalmässing keinesfalls als Favorit anzusehen, was sich auch in der Gegenüberstellung der Leistungsklassen wiederspiegelt. Auf jeder der sechs Positionen war Thalmässing diesbezüglich im Vorteil, doch ein beeindruckendes 5:1 nach den Einzeln macht deutlich, dass die ein oder andere Rotherin womöglich zu schlecht eingestuft sein könnte. Vor allem die glatten Siege der Topgesetzten Paulina Hoffmann und Julia Lux gegen LK 9-Gegnerinnen unterstreichen diesen Eindruck. Manuela Schreiter, Christina Neubauer und Carolin Meyer machten mit ihren Erfolgen die frühzeitge Entscheidung nach den Einzeln möglich. Im Doppel legten Hoffmann und Lux dann noch einen weiteren Zähler zum 6:3-Endstand nach.
Es spielten: Hoffmann 7:5, 6:2, Lux 6:3, 6:3, Schreiter 0:6, 7:5, 10:5, Neubauer 6:4, 7:6, Meyer 6:3, 3:6, 10:8, Gerstner 3:6, 2:6; Hoffmann/Lux 6:1, 6:0, Neubauer/Meyer 1:6, 2:6, Gerstner/Tropp 1:6, 5:7.

Besonders optimistische Prognosen für die Bezirksligasaison waren den Herren I nach dem Aufstieg kaum zu entlocken, doch nach dem Auftaktspiel herrscht trotz einer 2:7-Niederlage bei CaM Nürnberg II weitesgehend Optimismus. Die erwartete Klatsche blieb aus und tatsächlich bleibt festzuhalten, dass sogar ein Sieg drin gewesen wäre. Pascal Greiner und Thomas Lang beeindruckten mit starken Auftritten und sowohl Jens Ulrich, als auch Steffen Schmidt und Neuzugang Simon Mayer hatten den Sieg bereits vor Augen, unterlagen jedoch im Super-Tiebreak. Statt eines tatsächlich möglichen 5:1 nach den Einzeln hieß es daher 2:4, was eine riskante Doppelaufstellung erforderte. Die Doppel Ulrich/Greiner und Lang/Schmidt erwiesen sich ihren Gegnern gegenüber als absolut ebenwürdig, doch die schnelle Niederlage von Hauken/Mayer im Dreierdoppel ließ jegliche Sieghoffnungen wieder verpuffen. Doch trotz der Niederlage war für alle klar: "Auf diese Leistung lässt sich aufbauen!"
Es spielten: Ulrich 4:6, 6:4, 5:10, Greiner 6:2, 7:5, Hauken 3:6, 4:6, Lang 6:4, 6:4, Schmidt 7:5, 4:6, 4:10, Mayer 6:3, 4:6, 6:10; Ulrich/Greiner 5:7, 4:6, Lang/Schmidt 7:5, 2:6, 6:10, Hauken/Mayer 1:6, 4:6.

Nachdem die Herren 40 letztes Jahr von der Kreisklasse 1 in die Kreisklasse 2 abgestiegen sind, war die Erwartung im ersten Heimspiel durchaus groß. Zwar konnten die Rother nicht in Bestbesetzung antreten, aber dennoch wurde eine schlagkräftige Truppe gestellt. Zunächst verlor Sven Fuchs sein Einzel und auch Rudolf Schönberger musste sich denkbar knapp im Match Tie-Brake mit 8:10 geschlagen geben. Claus Schulze, der nach langer Verletzungspause wegen eines Achillessehnenrisses, den er sich in der Vorsaison zugezogen hatte, sein Comeback feierte, gewann sein Einzel. Die zweiten Einzel konnten leider nicht siegreich beendet werden. Bernd Güthlein hatte keine Chance, ebenso wie Jörg Hirschmann. Wesentlich enger war es im Match von Jürgen Ploner. Ploner gewann den ersten Satz mit 6:0 - verlor dann aber den zweiten Satz und den Match Tiebreak. Somit war das Spiel mit 1:5 schon zugunsten der Hembacher entschieden. In den bedeutungslosen Doppeln waren Ploner/Schönberger chancenlos. Das 1er-Doppel in dem Jörg Hischmann und Siggi Meyer (der für Sven Fuchs eingewechselt wurde) spielten, ging erneut im Match-Tiebreak verloren. Auch Schulze/Güthlein verloren in zwei engen Sätzen. Somit war an der 1:8-Niederlage nicht mehr zu rütteln. Allerdings fiel das Ergebnis in Anbetracht dreier verlorener Matchtiebreaks und einem mit etwas Glück durchaus erreichbaren Zwischenstand von 3:3 nach den Einzeln doch zu deutlich aus. Die nächste Gelegenheit zur Rehabilitation gibt es am 11.05.2013. Die Tennisherren 40 vom TC Roth treten dann im prestigeträchtigen Derby zu Hause gegen Rothaurach an. Spielbeginn ist 14 Uhr. (von Rudolf Schönberger)
Es spielten: Hirschmann 4:6, 3:6, Fuchs 1:6, 1:6, Ploner 6:0, 3:6, 3:10, Schulze 6:3, 6:7, 10:7, Güthlein 0:6, 2:6, Schönberger 6:3, 3:6, 8:10; Hirschmann/Meyer 6:3, 3:6, 4:10, Ploner/Schönberger 0:6, 1:6, Schulze/Güthlein 4:6, 5:7.

Bei den Herren II dürfte nach der Niederlage im ersten Saisonspiel bei TC RW Schwabach ebenfalls vorerst keine Rede mehr vom Aufstieg sein. In den Einzeln hielten Christian John und Mauritz Trautner die Chance auf einen Sieg zwar noch am Leben, doch einzig das Doppel Krippner/John konnte sich anschließend noch durchsetzen und verkürzte somit lediglich zum 3:6-Endstand.
Es spielten: Scholze 5:7, 4:6, Pichl 2:6, 2:6, Heimann 3:6, 1:6, Krippner 4:6, 5:7, John 6:3, 6:3, M.Trautner 3:6, 6:4, 10:3; Scholze/Heimann 2:6, 5:7, Pichl/L.Trautner 1:6, 1:6, Krippner/John 6:7, 6:3, 10:8.