Tennis – TC Roth: Berichte

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Spieltage 01.05.-03.05.2015


Verregneter Saisonstart

Drei Auftaktsiege, eine unglückliche und eine herbe Pleite für Rother Tenniscracks

ROTH - Der 1. Mai ist als traditioneller Saisonstart seit langem ein Fixpunkt im Kalender der Mannschafts-Tennisspieler. Zuvor erfolgen Trainingslager und man versucht sich bestmöglich auf die Begebenheiten auf dem roten Sand zu gewöhnen, bevor es dann so richtig losgeht. Diesmal wurde der Start aufgrund Dauerregens vielerorts verschoben und das Wetter spielte auch im weiteren Verlauf des langen Wochenendes nicht wirklich mit. Erstaunlicherweise blieben die Mannschaften des TC Roth zumindest von Spielabsagen unbehelligt und konnten ihre Partien durchziehen und das auch weitesgehend erfolgreich.

Den Anfang an besagtem 1. Mai machten die Damen 40. Innerhalb von drei Jahren war dem Team mit zwei Aufstiegen der Durchmarsch von der Kreisklasse 2 in die Bezirksklasse 1 gelungen und nun stand das erste Saisonspiel in der bislang höchsten erreichten Spielklasse an. Mit ASN Pfeil Phönix waren unsere Aufsteigerinnen gleich mal beim Vorjahreszweiten zu Gast. Dort bewiesen die Rotherinnen eine hervorragende Frühform und enorm viel Nervenstärke. Drei Einzel von Marita Hesse, Katharina Lötzsch und Karin Westphal im Match-Tiebreak, dazu ein umkämpfter Zweisatzsieg von Indira Runau und zwei kampflose Punkte für Angela Bedau brachten dem eigentlichen Außenseiter eine 10:2-Führung, die Bedau/Hesse und Seifert/Runau mit zwei klaren Doppel-Siegen in den ersten Saisonsieg verwandeln konnten. Mit 16:5 fiel der Sieg aufgrund der engen Einzelpartien vielleicht etwas zu hoch aus, aber solche zusätzlichen Punkte können in der Endabrechnung noch durchaus wichtig werden.

Für die Damen 40 spielten: An.Bedau Aufg. Phönix, Hesse 1:6, 6:3, 10:5, Seifert 2:6, 3:6, K.Lötzsch 6:4, 2:6, 10:7, Westphal 7:6, 6:7, 10:2, I.Runau 6:4, 7:5; Bedau/Hesse 6:2, 6:3, Beck/Westphal 6:7, 5:7, Seifert/Runau 6:4, 6:2.

Auf dem Rother Vereinsgelände wurde die Saison am Samstagmorgen von den Juniorinnen eröffnet. Zwei ungefährdete Siege von Christina Bedau und Theresa Kittsteiner und ein umkämpfter Zweisatzsieg von Lena Ratschmeier fingen die Niederlage von Eva Runau auf, sodass nach einer guten Doppelleistung letztendlich ein 12:2-Sieg bejubelt werden durfte.

Für die Juniorinnen spielten: C.Bedau 6:3, 6:0, L.Ratschmeier 6:3, 7:5, E.Runau 1:6, 2:6, Kittsteiner 6:0, 6:0; Bedau/Kittsteiner 7:5, 7:5, Ratschmeier/Runau 6:1, 6:3.

Das bei weitem engste Spiel gab es bei den Herren 40 zu bestaunen, die nach den Juniorinnen in der Kreisklasse 2 Absteiger TC Neuzell empfingen. Hier fiel die Entscheidung tatsächlich erst im Match-Tiebreak des letzten Doppels. Zuvor hatten Jürgen Ploner, Sigi Meyer und Michael Wechsler ihre Einzel glatt, oder im Fall von Meyer zumindest im Super-Tiebreak recht abgeklärt, gewonnen. Da Sven Fuchs seinem starken Kontrahenten in zwei Sätzen unterlag, Thomas Wendland den Satzausgleich knapp verpasste und Rudolf Schönberger sogar einen Matchball liegen ließ, hieß es nach den Einzeln 6:6. Wie einkalkuliert siegte das Dreierdoppel Wendland/Wechsler relativ deutlich, während Schönberger/Güthlein im Zweierdoppel nur wenig ausrichten konnten. Die Entscheidung fiel im Spitzendoppel mit Fuchs/Ploner, die in einem absolut ausgeglichenen Spiel im Match-Tiebreak zuerst einen 9:5-Vorsprung aus der Hand gaben, um dann nach der Abwehr einiger Matchbälle doch noch 14:12 zu gewinnen. Ein spannender und etwas glücklicher Auftakt für die Rother Herren 40, die nun mit ein wenig Euphorie in ihr Derby gegen Rothaurach am kommenden Wochenende gehen können.

Für die Herren 40 spielten: Fuchs 2:6, 4:6, Ploner 6:1, 6:0, Wendland 4:6, 5:7, Schönberger 1:6, 6:3, 9:11, Wechsler 6:1, 6:3, Meyer 6:1, 2:6, 10:1; Fuchs/Ploner 7:6, 3:6, 14:12, Schönerger/Güthlein 1:6, 4:6, Wendland/Wechsler 6:3, 6:2.

Während der Samstag vom Regen einigermaßen verschont blieb, glich der Sonntag doch leider wieder sehr dem "Tag der Arbeit". Die frisch aufgestiegenen Rother Herren diskutierten bei ihrem Spiel in der Bezirksklasse 2 beim Vorjahreszweiten in Eichstätt daher gar nicht erst lang und wechselten in die Halle. In der Nachbetrachtung sicher nicht die beste Entscheidung. Alle sechs Spieler vermasselten mehr oder wenig sang- und klanglos den ersten Satz auf dem ungewohnt rutschigen Untergrund, bevor sie sich einigermaßen auf die speziellen Bedingungen eingestellt hatten. Sven Dworsky spielte sich im zweiten Satz zumindest in den Tiebreak und Nils Hauken und Stefan Scholze gewannen Durchgang zwei sogar, patzten dafür im Match-Tiebreak. Trotz der bereits feststehenden Niederlage wurde in den Doppeln noch einmal voller Einsatz gezeigt, den Schmidt/Dworsky mit den drei Ehrenpunkten für den Aufsteiger krönten. Scholze/Dentl hatten den Sieg ebenfalls schon am Schläger, gaben jedoch im Match-Tiebreak noch eine 8:6-Führung aus der Hand. So steht am Ende eine sehr schmerzhafte 3:18-Niederlage, die unter anderen Umständen vielleicht zu vermeiden gewesen wäre.

Für die Herren spielten: Hauken 1:6, 7:5, 5:10, Schmidt 4:6, 2:6, Dworsky 3:6, 6:7, Scholze 2:6, 7:5, 5:10, Dentl 1:6, 0:6, M.Pichl 0:6, 5:7; Schmidt/Dworsky 4:6, 6:0, 10:5, Hauken/Pichl 2:6, 4:6, Scholze/Dentl 6:3, 2:6, 8:10.

Am Sonntag waren außerdem noch die Damen in der Kreisklasse 2 im Einsatz. Ihr Auwärtsspiel in Barthelmesaurach endete mit 7:14, doch ging es weitaus enger zu, als es das Ergebnis vermuten lässt. Schließlich brachte fünfmal der Match-Tiebreak die Entscheidung und darüber hinaus endeten auch noch vier reguläre Sätze im Tiebreak. Leider hatten die Rotherinnen bei vier der fünf Match-Tiebreaks das Nachsehen, was sie am Ende zweifellos ein besseres Abschneiden kostete.

Für die Damen spielten: Meyer 2:6, 6:7, C.Lötzsch 6:3, 4:6, 5:10, Greiner 3:6, 7:6, 10:8, C.Bedau 7:6, 6:1, L.Ratschmeier 7:6, 1:6, 6:10, C.Fuchs 6:2, 2:6, 3:10; Meyer/Lötzsch 7:5, 6:2, Bedau/Ratschmeier 3:6, 7:5, 6:10, Greiner/Fuchs 4:6, 0:6.

Am nächsten Wochenende (09.-10. Mai) werden die Heimspiele in Roth langsam mehr. Bereits am Freitag darf die neue Bambini-Mannschaft ihr Debüt geben und am Samstagnachmittag folgen die Damen 50 mit ihrem ersten Spiel und die Herren 40 bereits mit ihrem zweiten. Chance auf Wiedergutmachung erhalten die Herren am Sonntag. Auswärts müssen am Samstag die Juniorinnen und die Damen 30 ran.