Tennis – TC Roth: Berichte

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Spieltage 11. bis 12. Mai


Erfolgreiches Wochenende für Rother Tenniscracks

Gute Bilanz der Rother Teams: vier von sechs Spielen gewonnen

ROTH - Mit einem berauschenden 21:0-Sieg starteten die Rother Damen 40 in die Saison und auch die Herren 40 siegten deutlich. Außerdem war das sonntägige Parallelspiel der beiden Top-Teams, der Damen 30 und der Herren I, ein voller Erfolg.

Zum ersten und auch zum letzten Mal in dieser Saison liefen am vergangenen Sonntag mit dem Bayernligateam der Damen 30 und der Bezirksligamannschaft der Herren die beiden wohl stärksten Mannschaften des TC Roth gleichzeitig vor heimischen Publikum auf. Eigentlich schade, denn ein gutes Omen wäre diese Konstellation für das nächste Mal zweifellos. Die ersatzgeschwächten Damen 30 trafen in ihrem zweiten Saisonspiel auf das mit einigen Verletzungssorgen behaftete Team aus Kümmersbruck. Anja Hammerl legte mit einer starken Leistung direkt den Grundstein für den Erfolg und auch Angela Bedau und Stefanie Bachmann ließen sich nicht lumpen. Zusätzlich mit zwei "geschenkten" Punkten in der Tasche ging man die Doppel daher mit einer 8:4-Führung an. Ein Doppelsieg würde also zum Gesamtsieg genügen. Das Einser-Doppel Bachmann/Hammerl kam dieser Forderung im Eiltempo nach und auch Steinhäuser/Bedau siegten nach anfänglichen Problemen, sodass am Ende mit 14:7 souverän der erste Saionsieg eingefahren wurde.
Es spielten: Bachmann 6:0, 6:4, Steinhäuser Auf. Kümm., Ranacher Auf. Roth, Hammerl 6:4, 6:4, Ratschmeier 2:6, 4:6, Bedau 6:3, 3:0 Auf. Kümm; Bachmann/Hammerl 6:2, 6:3, Ranacher/Ratschmeier Aufg. Roth, Steinhäuser/Bedau 4:6, 6:4, 10:5.

Zweiter Überraschungserfolg auch dank neuer Doppelstärke
Gleichzeitig bekamen es die Herren I mit den Gästen vom CaM Nürnberg II zu tun, die nicht vollständig in Bestbesetzung aufliefen. Das sollte sich rächen, denn schon nach der ersten Einzelrunde, auch wenn diese hart umkämpft war, lag Roth durch die Siege von Jens Ulrich, Thomas Lang und Steffen Schmidt mit 6:0 in Front. Christof Blank sicherte mit einer blitzsauberen Leistung zwei weitere Punkte und da Nils Hauken wie zuvor Steffen Schmidt nach einigen Auf und Abs im Matchtiebreak siegte, fehlte nur noch ein weiterer Punkt zum vorzeitigen Gesamtsieg. Um ein Haar hätte Pascal Greiner bereits für die Vorentscheidung gesorgt, doch nach einer Regenpause und anschließender Aufholjagd, bei der er einen 2:5-Rückstand im zweiten Satz umbiegen konnte, musste er sich nach erbitterter Gegenwehr im Matchtiebreak seinem starken Kontrahenten geschlagen geben. Davon ließ sich das Team jedoch nicht verunsichern und sorgte durch Ulrich/Hauken im Zweier-Doppel schnell für die endgültige Entscheidung. Da wie schon im Auftaktspiel auch Greiner/Schmidt und Blank/Lang triumphierten, hielten die Rother ihre makellose Doppelbilanz auch im zweiten Spiel aufrecht und konnten sich über einen fast schon sensationellen 19:2-Sieg freuen. Mit einem solchen Saisonstart mit zwei Siegen über zwei klar favorisierte Gegner war im Vorfeld wirklich nicht zu rechnen gewesen.
Es spielten: Greiner 1:6, 7:5, 8:10, Ulrich 6:2, 7:6, Blank 6:1, 6:0, Lang 7:6, 4:1 Auf. CaM, Hauken 4:6, 6:1, 10:8, Schmidt 6:3, 4:6, 10:6; Greiner/Schmidt 6:2, 4:6, 10:7, Ulrich/Hauken 6:4, 6:0, Blank/Lang 6:3, 6:2.

Noch ein wenig deutlicher wurde es im Spiel der Damen 40 in der Kreisklasse 1 beim TSV Heideck. Mit 21:0 überrollten die Rotherinnen ihren Gegner und ließen Heideck nicht einen einzigen Satzgewinn. Viel besser kann ein Saisonstart gar nicht ausfallen, was durch das Kompliment des Trainers Ed Fetzer untermauert wurde, der rein gar nichts zu beanstanden hatte. Das kommt, wie Insider wissen, wahrlich nicht jeden Tag vor.
Es spielten: Langensiepen 7:5, 6:4, Seifert 6:1, 6:0, Pelikan-Weiß 6:4, 6:1, Beck 6:2, 6:3, Westphal 6:2, 6:3, Runau 6:3, 6:4; Langensiepen/Pelikan-Weiß 6:0, 6:1, Seifert/Westphal 6:0, 6:1, Giesche/Runau 6:0, 6:2.

Für die in der Landesliga spielenden Damen 50 lief es hingegen beim favorisierten TSV 1860 Ansbach nicht so erfreulich. In den Einzeln konnten nur Gabriele Langensiepen und Susanne Schneider ihre Partien gewinnen, weshalb in den Doppeln alles auf eine Karte gesetzt werden musste. Alle drei Partien mussten gewonnen werden. Ein Vorwurf lässt sich daher eigentlich weder den Spielerinnen, noch für die Doppelaufstellung machen, denn alle Doppel waren hart umkämpft und gingen in den Matchtiebreak, doch wenn man dann gleich dreimal leer ausgeht, ist das schon besonders bitter. Dementsprechend fiel die Niederlage mit 4:17 auch deutlich zu hoch aus.
Es spielten: Langensiepen 6:4, 2:6, 10:3, Lösel 5:7, 5:7, Schneider 6:1, 7:6, Blank 1:6, 0:6, Gregorg 6:7, 0:6, Fetzer-Ziegler 5:7, 3:6; Lösel/Schneider 3:6, 6:4, 5:10, Langensiepen/Blank 0:6, 6:4, 8:10, Gregorg/Fetzer-Ziegler 7:5, 4:6, 3:10.

Wiedergutmachung geglückt
Für die Herren 40 stand nach der erwarteten aber dennoch natürlich nicht erfreulichen Auftaktniederlage in Georgensgmünd daheim gegen den TC Schambach Wiedergutmachung auf dem Programm. Dieser Plan ging voll auf, denn bis auf zwei enge Super-Tiebreaks von Bernd Güthlein und Michael Wechseler gingen alle Einzel glatt an Roth. Sven Fuchs und Jürgen Ploner ließen dabei zusammen sogar insgesamt nur drei Spielgewinne des Gegners zu. Entsprechend entspannt war die Ausgangssituation vor den Doppeln. Ploner/Schönberger sorgten mit einem Start-Ziel-Sieg im Dreierdoppel schnell für die Entscheidung und auch Fuchs/Wechsler siegten in zwei Durchgängen. Darüber hinaus revanchierten sich Schulze/Güthlein für die beiden verlorenen Matchtiebreaks im Einzel mit einem Dreisatzsieg im Zweierdoppel, sodass zum Schluss ein klares 17:4 heraussprang.
Es spielten: Fuchs 6:2, 6:0, Ploner 6:1, 6:0, Schulze 6:3, 7:5, Güthlein 6:4, 0:6, 1:10, Wechsler 4:6, 6:3, 3:10, Schönberger 6:1, 7:5; Fuchs/Wechsler 6:4, 6:3, Schulze/Güthlein 6:3, 3:6, 10:5, Ploner/Schönberger 6:1, 6:2.

Nicht gerade vom Glück verfolgt waren die Juniorinnen in ihrem zweiten Saisonspiel in der Kreisklasse 1 beim SV Zuchering II. Am Ende stand eine 5:9-Niederlage, doch sowohl Pauline Frederici im Einzel, als auch das Zweier-Doppel Frederici/Runau unterlagen erst im Matchtiebreak. Geht eine dieser Partien an Roth, springt mindestens ein Unentschieden, bei einem Doppel-Sieg gar noch ein knapper Sieg raus, doch so reichten die Siege von Christina Bedau und des Doppels Bedau/Ratschmeier leider nicht für etwas zählbares.
Es spielten: Frederici 4:6, 6:4, 4:10, C.Bedau 6:1, 6:3, Ratschmeier 2:6, 3:6, Runau 3:6, 2:6; C.Bedau/Ratschmeier 7:5, 6:1, Frederici/Runau 7:5, 4:6, 8:10.

Am kommenden Samstag um 13 Uhr schlagen die Damen 30 erneut zuhause auf und auch die Herren II spielen am Sonntag um 10 Uhr vor heimischer Kulisse. Für die ungeschlagenen Herren I geht es am Sonntag im kleinen Derby zum Tabellenführer und Aufstiegsfavoriten TC RW Hilpoltstein. Darüber hinaus treten die Damen 40 am Samstag um 14 Uhr in Gaimersheim an.