Tennis – TC Roth: Berichte

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Spieltage 22.-23.6.2013


Die drei Top-Teams in Abstiegsgefahr

Die Rother Tennisspieler müssen größtenteils auf ein recht ernüchterndes Wochenende zurückblicken. Acht Teams waren im Einsatz, nur die Damen 40 und die Herren II holten Siege. Für die drei Aushängeschilder des TC Roth - die Damen 30, Damen 50 und Herren I - droht nun sogar der Abstieg.

Die Gäste aus Gauting wurden ihrer Favoritenrolle beim Regionalligapiel gegen die Rother Damen 30 vollends gerecht. Bereits nach den Einzeln stand ein deutliches 6:0 zu Buche. Für Roth reichte es dank des Dreierdoppels Steinhäuser/Bedau immerhin noch zum Ehrenpunkt. Ob es in den beiden kommenden Spielen beim Tabellenführer Augsburg und beim amtierenden Meister Luitpoldpark München für die Rotherinnen mehr zu holen gibt, ist alles andere als gewiss. Die Hoffnungen ruhen somit vor allem auf dem letzten Saisonspiel gegen den direkten Konkurrenten Wasserburg.
Es spielten: Bachmann 6:7, 2:6, Steinhäuser 1:6, 3:6, Hammerl 2:6, 2:6, Ratschmeier 1:6, 0:6, Ranacher 3:6, 3:6, Bedau 3:6, 2:6; Bachmann/Ranacher 5:7, 3:6, Hammerl/Ratschmeier 3:6, 1:6, Steinhäuser/Bedau 6:1, 6:4.

Zwar setzten die Damen 50 in ihrer Landesligapartie gegen den TSV 1860 Ansbach die Vorgaben ihres Coaches Ed Fetzer nach dessen Aussage gut in die Tat um, doch zum Sieg reichte es trotz Führung nicht. Gabriele Langensiepen, Susanne Schneider, Christa Blank und Regina Gregorg spielten einen 4:2-Vorsprung heraus, der jedoch in den Doppeln, u.a. in einem Match-Tiebreak, noch verspielt wurde. Es könnte eine besonders teure Niederlage werden, denn nach diesem letzten Saisonspiel steht Roth zwar mit zwei Siegen aus fünf Spielen genauso gut da wie Feucht und Ansbach, doch aufgrund der etwas schlechteren Matchpunkte-Bilanz steht Roth auf dem vorletzten Platz, der normalerweise den Abstieg in die Bezirksliga bedeuten müsste.
Es spielten: Langensiepen 6:2, 6:1, Lösel 6:7, 6:3, 6:10, Schneider 6:1, 6:2, Blank 6:0, 2:6, 11:9, Fetzer-Ziegler 6:7, 3:6, Gregorg 7:6, 6:3; Lösel/Schneider 1:6, 4:6, Langensiepen/Fetzer-Ziegler 1:6, 6:4, 7:10, Blank/Gregorg 4:6, 5:7.

Herren I vor Endspiel
Beim Sport wird nach Niederlagen immer wieder gerne der Konjuktiv bemüht. So auch bei den Herren I am Sonntag, die ihre höchst unglückliche Niederlage beim Tabellenzweiten der Bezirksliga, dem SV 1873 Nürnberg-Süd II, nicht so recht wahrhaben wollten. Zwei Einzel gingen glatt an die Nürnberger, zwei wiederum schnell durch die Siege von Pascal Greiner und Christof Blank an Roth. Wirklich spannend waren nur die Einzel fünf und sechs, wo es beide Male in den Matchtiebreak ging. Dort hatte zuerst Simon Mayer nach vergebenen Matchbällen und anschließend Thomas Lang das Nachsehen. Trotz dieser Enttäuschung warfen die Rother in den Doppeln noch einmal alles in die Waagschale. Der Start in die Doppel verlief sogar durchaus verheißungsvoll, doch nachdem durch die Niederlage im Dreierdoppel die Vorentscheidung gefallen war, kippte auch noch das Spiel des starken Einserdoppels Ulrich/Schmidt, woraufhin Blank/Lang nur noch auf 3:6 verkürzen konnten. In einer Woche geht es für die Herren I im letzten Saisonspiel erneut nach Nürnberg, diesmal zu TSV 1846 Nürnberg. Dort ist ein Sieg Pflicht, da bei aktuellem Stand mindestens drei Siege zum Klassenerhalt benötigt werden. Aktuell stehen jedoch nur zwei auf dem Konto der Rother. Es könnte also eng werden.
Es spielten: Ulrich 1:6, 1:6, Greiner 6:3, 6:2, Blank 6:4, 6:3, Hauken 3:6, 1:6, Lang 2:6, 7:5, 8:10, Mayer 6:3, 2:6, 11:13; Ulrich/Schmidt 6:3, 3:6, 9:11, Blank/Lang 7:5, 2:6, 10:7, Greiner/Mayer 4:6, 2:6.

Noch ein wenig spannender ging es in der Kreisklasse 1 zu, wo die Herren II Stadtpark Schwabach empfingen. Einem 3:3 in den Einzeln, wozu Stefan Scholze, Tobias Krippner und Christian John die Punkte beisteuerten, folgten sehr abwechslungsreiche Doppel. Kripnner/John fuhren gewohnt souverän einen Zähler ein, während Schmeida/Pichl im Einserdoppel wenig zu melden hatten. Die Entscheidung fiel demnach im Zweierdoppel mit dem Duo Scholze/Heimann, das nach verlorenem ersten Satz richtig aufdrehte und noch das 5:4 für Roth klarmachten.
Es spielten: Dworsky 0:1 Aufg. Roth, Scholze 6:0, 7:5, Pichl 3:6, 4:6, Heimann 2:6, 0:6, Krippner 6:4, 6:3, John 6:4, 6:2; Schmeida/Pichl 1:6, 3:6, Scholze/Heimann 3:6, 6:0, 10:3, Krippner/John 6:4, 6:3.

Ebenfalls erfreulich war der Auftritt der Damen 40. In ihrem vierten Saisonspiel festigten sie durch ein 5:4 über den TSV Heideck den zweiten Tabellenplatz in der Kreisklasse 1. Sabine Fischer, Sandra Pelikan-Weiß, Daniela Seifert und Indira Runau spielten eine 4:2-Führung heraus, der das Doppel Fischer/Runau den entscheidenden fünften Punkt hinzufügen konnte.
Es spielten: Hübner 1:6, 4:6, Fischer 6:0, 6:0, Pelikan-Weiß 6:1, 6:4, Seifert 6:3, 6:2, Beck 4:6, 2:6, Runau 6:3, 2:6, 10:7; Hübner/Seifert 2:6, 3:6, Pelikan-Weiß/Beck 6:4, 4:6, 8:10, Fischer/Runau 6:4, 7:5.

Beim Bezirksklassenspiel der Juniorinnen I ragte die ehemalige Landkreismeisterin Ann-Christin Fuchs heraus. Die an eins Gesetzte gewann ihr Einzel im Matchtiebreak und siegte zudem an der Seite von Franziska Berger im Doppel. Mehr als die beiden Punkte gab es beim DRC Ingolstadt jedoch nicht zu holen, weshalb das Team weiter auf den ersten Saisonsieg warten muss.
Es spielten: Fuchs 6:4, 1:6, 10:8, Berger 1:6, 2:6, A.Bedau 0:6, 1:6, Kittsteiner 2:6, 0:6; Fuchs/Berger 6:1, 6:2, A.Bedau/Kittsteiner 0:6, 0:6.

Für die Juniorinnen II setzte es im Nachholspiel der Kreisklassse 2 am Freitag eine Niederlage mit dem gleichen Ergebnis von 2:4. Allerdings kam diese noch ein wenig unglücklicher zustande als die der ersten Mannschaft. In Hilpoltstein holten Christina Bedau und das Doppel Frederici/Runau die Punkte, doch zusätzlich verloren Pauline Frederici und Eva Runau ihre Einzel erst im Matchtiebreak.
Es spielten: Ratschmeier 0:6, 2:6, Frederici 7:6, 1:6, 4:10, C.Bedau 6:3, 6:4, Runau 7:5, 4:6, 5:10; C.Fuchs/C.Bedau 1:6, 0:6, Frederici/Runau 6:0, 6:1.

Der einzige Matchtiebreak zwischen dem TSV Heideck und den Junioren II des TC Roth (Kreisklasse 2) war vermutlich der Knackpunkt in diesem Duell. Mit einem zweiten Einzelpunkt neben dem von Kilian Mang wäre zumindest ein Unentschieden drin gewesen, doch leider verlor Karl Frederici sein Match knapp. Der 1:3-Rückstand konnte dann in den Doppeln nicht mehr ausgemerzt werden.
Es spielten: Wilfert 1:6, 0:6, Frederici 6:1, 3:6, 5:10, Thomas 0:6, 0:6, Mang 6:2, 6:1; Wilfert/Thomas 0:6, 1:6, Frederici/Mang 6:2, 6:3.