Tennis – TC Roth: Berichte

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Spieltage 6.-7.7.2013


Herren 40 bauen Siegesserie aus - Damen 30, Herren II und Damen verlieren

Die Form stimmt: auch im vierten Spiel in Folge hatten die Herren 40 die Nase vorn und freuen sich nun auf ihr Saisonfinale. Ein solches steht auch den Damen 30 bevor, doch geht es dort gar um den Abstieg. Die Damen und die Herren II beendeten ihre Spielzeiten derweil bereits mit Niederlagen. Auch die Herren I schlossen bereits letztes Wochenede die Saison ab, haben jetzt aber endlich auch Gewissheit über den Klassenerhalt.

Die Herren 40 des TC Roth fuhren in der Kreisklasse 2 auswärts beim TC Schambach den vierten Sieg in Folge ein. In der ersten Einzelrunde gewannen Claus Schulze und Jürgen Ploner ihre Einzel jeweils in zwei Sätzen. Lediglich der schwach aufgelegte Rudolf Schönberger musste Schambach den Punkt überlassen. In der zweiten Einzelrunde gewannen nach guter Leistung und einem 1:4 Rückstand im ersten Satz sowohl Bernd Güthlein, als auch Thomas Wendland, der dafür über drei Sätze gehen musste. Im Einser-Einzel hatte dann Sven Fuchs schon die Chance auf das 5:1 für Roth und damit den Sieg perfekt zu machen. Er führte im Matchtiebreak bereits mit 9:5, ließ jedoch vier Machbälle ungenutzt und verlor noch mit 9:11. Ein Doppel musste also noch gewonnen werden. Das Zweier-Doppel Ploner/Schönberger ging schnell 0:6 und 0:6 verloren, wobei Rudolf Schönberger an seine Leistung aus dem Einzel nahtlos anknüpfte. Zum Glück für den TC Roth blieb dies jedoch ohne Folgen, da das Einser-Doppel Fuchs/Wendland und das Dreier-Doppel Schulze/Güthlein Siege einfuhren. Der 6:3 Erfolg stand damit fest. Im nächsten Heimspiel am 13.07. auf der Anlage des TC Roth gibt es nun ein Endspiel gegen Georgensgmünd um Platz 2.
(von Rudolf Schönberger)
Es spielten: Fuchs 4:6, 6:2, 11:9, Ploner 6:1, 6:2, Wendland 3:6, 6:1, 10:3, Schulze 6:4, 6:4, Güthlein 6:4, 6:1, Schönberger 0:6, 2:6; Fuchs/Wendland 6:2, 3:6, 10:3, Ploner/Schönberger 0:6, 0:6, Schulze/Güthlein 6:4, 6:1.

Starkes Eigengewächs - Julia Lux mit 5:0-Bilanz
Im letzten Saisonspiel in der Kreisklasse 1 setzte es für die Damenmannschaft des TC Roth, die diesmal mit einer halben Jugendmannschaft antrat, eine knappe 3:6-Niederlage in Gaimershaim. Dabei baute Julia Lux ihre makellose Bilanz in diesem Jahr auf 5:0 im Einzel aus und auch Christina Neubauer gewann souverän. Was sich parallel an den Positionen drei bis fünf ereignete, lässt sich nur mit fehlender Erfahrung und enormen Pech erklären. Dreimal Super-Tiebreak, dreimal verloren. Zuzüglich der Niederlage der Debütantin Christina Bedau stand ein höchst unglückliches 2:4 nach den Einzeln. In den Doppeln war es dann erneut ein Matchtiebreak, der die Rother, diesmal Lux/Bedau, um einen Punkt brachte. Der souveräne Sieg von Neubauer/Meyer half in der Endabrechnung da auch nicht mehr viel, da das Juniorinnendoppel Fuchs/Berger leider keine Chance hatte.
Es spielten: Lux 6:0, 6:2, Neubauer 6:3, 6:2, Meyer 3:6, 6:4, 4:10, Fuchs 6:2, 3:6, 7:10, Berger 6:2, 1:6, 6:10, C.Bedau 3:6, 2:6; Neubauer/Meyer 6:3, 6:1, Lux/Bedau 6:3, 6:7, 7:10, Fuchs/Berger 2:6, 0:6.

Ohne die nominelle Nummer eins Steffi Bachmann war für Roth beim amtierenden Regionalligameister GW Luitpoldpark München nicht viel zu holen. Ausgerechnet Ersatzspielerin Manuela Schreiter holte bei ihrem Debüt den einzigen Punkt für Roth. Im Doppel verpasste sie anschließend an der Seite von Anja Ratschmeier nur denkbar knapp einen weiteren Erfolg. Nach dieser einzukalkulierenden Niederlage wartet nun am letzten Spieltag vor heimischer Kulisse der große Showdown mit dem Spiel gegen den Tabellennachbarn Wasserburg (Sa., 13.07., 12 Uhr). Da in der Regel mit zwei Absteigern pro Liga gerechnet werden kann, gilt bei dieser Konstellation "wer gewinnt, bleib drin". Über zahlreiche Unterstützung bei dieser so wichtigen Partie würden sich die Damen sicher freuen.
Es spielten: Steinhäuser 0:6, 1:6, Hammerl 1:6, 2:6, Ratschmeier 2:6, 1:6, Ranacher 2:6, 0:6, Bedau 0:6, 2:6, Schreiter 3:6, 6:3, 10:6, Steinhäuser/Ranacher 3:6, 2:6, Hammerl/Bedau 3:6, 1:6, Ratschmeier/Schreiter 2:6, 6:2, 6:10.

In ihrem letzten Saisonspiel der Kreisklasse 1 mussten sich die Rother Herren II bei ESV Flügelrad Nürnberg mit 4:5 geschlagen geben. Stefan Scholze und Christian John überzeugten bei ihren glatten Zweisatzsiegen, doch war das rückblickend zu wenig. Drei Doppelpunkte mussten her, doch dieser Forderung konnten nur Scholze/Heimann und John/Krippner nachkommen, weshalb es nicht mehr zum Sieg reichte. Aufgrund der drei bisherigen Saisonsiege dürfte man die Saison dennoch schlechtestenfalls auf Platz vier beenden, was locker zum Klassenerhalt reicht.
Es spielten: Scholze 6:0, 6:1, Heimann 1:6, 1:6, Krippner 1:6, 0:6, John 6:2, 6:3, Lutz 2:6, 3:6, Berger 1:6, 0:6; Scholze/Heimann 6:3, 6:3, Schmeida/Berger 2:6, 4:6, John/Krippner 5:7, 6:2, 10:2.

Die ersatzgeschwächten Junioren II erkämpften sich gegen Rednitzhembach zwar ein 2:2 nach den Einzeln, doch am Ende reichte es auch im fünften Saisonspiel nicht zum ersten Sieg.
Es spielten: Wilfert 0:6, 1:6, Frederici 6:3, 2:6, 10:5, Thomas 7:6, 7:6, Mang Auf. Roth; Wilfert/Frederici 0:6, 6:7, Thomas/Mang Aufg. Roth.

Gegen den Tabellenführer der Kreisklasse II, den TC Georgensgmünd, hielten die Rother Juniorinnen II zwar tapfer mit, doch neben dem Sieg von Theresa Kittsteiner gab es leider nur noch einen verlorenen Matchtiebreak in den Einzeln, was zu einem 1:3-Rückstand führte und sich für die Doppel als zu große Hypothek erwies. Frederici/Bedau holten schnell einen zweiten Punkt für Roth, doch mehr wann dann leider nicht mehr drin.
Es spielten: Frederici 0:6, 5:7, C.Bedau 6:2, 6:7, 7:10, Runau 0:6, 0:6, Kittsteiner 6:0, 6:1; Frederici/Bedau 6:3, 6:0, Runau/Kittsteiner 0:6, 1:6.

Grund zur Freude haben die Herren I, die sich auf ein weiteres Jahr in der Bezirksliga freuen dürfen. Am vergangenen Wochenende hätte man aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen können, doch nun ist nach einigem Daumendrücken die Abstiegsgefahr gebannt. Der Dank geht nach Ingolstadt, denn durch deren Sieg über Erlangen ist den Rothern Platz sechs nicht mehr zu nehmen, was bei den in der Regel einzukalkulierenden zwei Absteigern ausreicht.