Tennis – TC Roth: Berichte

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Spieltage 8.6.-9.6.2013


Spannung bis zum Schluss

Bereits am Samstag mussten die Damen 50 auf der Tennisanlage des TC Roth bis zum Ende der letzten Doppelpartie auf die Entscheiung warten und genauso eng, fast schon dramatisch ging es bei den Damen und den Herren I am Sonntag zu.

Nach zwei Niederlagen, wobei die zweite ausgesprochen unglücklich zustande kam, wurde es für die Rother Damen 50 allmählich Zeit für den ersten Saisonsieg und diesen feierten sie nun ein wenig überraschend gegen das zuvor noch ungeschlagene SB Bayern 07 Nürnberg. Bereits in den Einzeln nahmen sich beide Teams wenig. Gleich viermal musste der Match-Tiebreak herhalten, wobei die Gäste aus Nürnberg dreimal die Nase vorn hatten. Einzig Susanne Schneider setzte sich im verkürzten dritten Satz durch und Christa Blank holte ihren Punkt glatt in zwei Sätzen. Mit der Hypothek eines 2:4-Rückstandes aus Rother Sicht ging es daher in die Doppel. Dort wählte man offensichtlich, unterstüzt von Team-Trainer Ed Fetzer, die richtige Aufstellung, denn die Doppel Langensiepen/Fetzer-Ziegler und Blank/Giesche egalisierten den Rückstand und das Einser-Doppel Lösel/Schneider ließ sich auch von einem glatt verlorenen zweiten Satz nicht aus der Ruhe bringen und machte im Match-Tiebreak den 5:4-Sieg perfekt.
Es spielten: Langensiepen 3:6, 6:3, 4:10, Lösel 7:6, 0:6, 6:10, Schneider 4:6, 6:0, 10:7, Blank 6:1, 7:5, Dworsky 5:7, 3:6, Fetzer-Ziegler 7:5, 4:6, 4:10; Lösel/Schneider 6:3, 2:6, 10:6, Langensiepen/Fetzer-Ziegler 6:4, 6:1, Blank/Giesche 6:3, 6:4.

Am Sonntag empfing die Rother-Damenmannschaft mit Manchung einen der Aufstiegsfavoriten. Die Nummer eins Sonja Steinhäuser siegte souverän und auch an den beiden folgenden Positionen triumphierten mit Paulina Hoffmann und Julia Lux die Rother. Die übrigen drei Begegnungen gingen jedoch verloren, wobei sich alle drei Rother Spielerin im zweiten Satz erst im Tiebreak geschlagen geben musste. Völlig offen ging es demnach für beide Teams in die Doppel. Dort unterlagen Lux/Meyer, während Ranacher/Schreiter sich im Match-Tiebreak durchsetzen konnten. Es war somit klar, dass die Entscheidung im Einser-Doppel herhalten musste. In diesem so wichtigen Spiel bewiesen jedoch die Gäste nach anfänglichem Rückstand die besseren Nerven und siegten in einem hart umkämpften Matchtiebreak zum 5:4-Gesamtsieg, der Manching alle Chancen auf den Aufstieg offen hält.
Es spielten: Steinhäuser 6:0, 6:3, Hoffmann 7:5, 6:3, Lux 6:2, 6:3, Schreiter 5:7, 6:7, Neubauer 4:6, 6:7, Meyer 1:6, 6:7; Steinhäuser/Neubauer 6:4, 4:6, 8:10, Ranacher/Schreiter 3:6, 7:6, 10:8, Lux/Meyer 5:7, 0:6.

"Renaissance der Oldies" reicht nicht aus
Wirklich auf die Spitze trieben es aber erst die Herren I im parallel zu den Damen durchgeführten Spiel gegen TB Erlangen. Zu Beginn fertigte Thomas Lang in einem absoluten Schnelldurchlauf seinen Kontrahenten ab, während sich Tobias Krippner kurz darauf geschlagen geben musste. Erst als die zweite Einzelrunde längst gestartet war, ging die höchst abwechslunsgreiche Partie von Pascal Greiner zu Ende. Dabei unterlag der Rother nach zähem Ringen im Match-Tiebreak. Ein wenig unter Zugzwang lieferten Jens Ulrich und Steffen Schmidt in der zweiten Einzelrunde ihre wohl besten Saisonleistungen ab und glichen den inzwischen durch die Niederlage von Nils Hauken auf 1:3 angewachsenen Rückstand wieder aus. Die Doppel mussten also die Entscheidung bringen und rückblickend kann man nicht einmal behaupten, dass die Rother bei der Aufstellung etwas falsch gemacht hätten. Mit Ulrich/Schmidt und Greiner/Lang wurden definitiv die beiden besten Doppel ins Rennen geschickt und nachdem Greiner/Lang die schnelle Niederlage des chancenlosen Dreierdoppels Hauken/Krippner wettgemacht hatten, standen die Chancen wirklich gut. In einem Spiel mit zahlreichen spektakulären Punkten erkämpften sich die Routiniers Ulrich/Schmidt nach verlorenem ersten Durchgang den Match-Tiebreak. Beim Stande von 4:4 fiel dann jedoch praktisch die Entscheidung. Der von seinem intensiven Einzel sichtlich gezeichnete Steffen Schmidt zog sich einen schweren Krampf in beiden Beinen zu und war im Folgenden natürlich nicht mehr in der Lage sich ausreichend zu bewegen. Die Gegner nutzten diese Schwäche aus und tüten den 5:4-Erfolg ihrer Mannschaft wenig später ein.
Es spielten: Ulrich 6:3, 6:4, Greiner 2:6, 7:6, 6:10, Hauken 4:6, 5:7, Lang 6:1, 6:0, Schmidt 7:6, 6:2, Krippner 3:6, 0:6; Ulrich/Schmidt 2:6, 7:6, 5:10, Greiner/Lang 6:4, 6:3, Hauken/Krippner 0:6, 2:6.

Die Herren 40 landeten einen souveränen 9:0-Sieg beim TC Abenberg, während die an zwei Tagen in Folge geforderten Junioren II beide Male leer ausgingen.